Atlantischer Lachs

Der Atlantische Lachs (Salmo salar) ist im Nordatlantik, in Nord- und Ostsee sowie deren Zuflüssen beheimatet. Durch Überfischung wurden die Bestände in den deutschen Flüssen stark dezimiert. Im Rhein und dessen Nebenflüssen wurde der Atlantische Lachs schon wieder angesiedelt. In Brandenburg gab es erfolgreiche Wiederansiedlungen an der Stepenitz und weiteren Nebenflüssen der Elbe.

Als Wanderfisch braucht der Atlantische Lachs unterschiedlichste Habitate. Zum Laichen werden die Oberläufe von Flüssen aufgesucht, welche gut überströmte Stotter- und Kiesbänke vorweisen können. Die jungen Lachse wachsen einige Jahre im Fluss, bis sie ins Meer wandern. Dort wachsen sie zur vollen Größe (bis zu 1,5 m und 35 kg) heran und reisen dann mit den Meeresströmungen zurück in den Fluss ihrer Jugend. Jungfische ernähren sich von Insekten, Wirbellosen und Fischen, ausgewachsene Tiere von Fischen und zum großen Teil von Krebstieren. Denen haben sie auch ihre Rotfärbung zu verdanken.

Heutige Gefährdungen sind Wanderungshindernisse in den Flüssen und Gewässerverschmutzung sowie daraus folgende schlechtere Lebensbedingungen. Auch die Beeinträchtigung der Laichplätze stellt eine Gefahr dar. Die Art ist nach Bundesnaturschutzgesetz und nach der europäischen FFH-Richtlinie (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, Anhang II) geschützt.

Weitere Informationen zum Atlantischen Lachs finden Sie auf der Seite des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg und des Landesamtes für Umwelt Brandenburg.

Atlantischer Lachs (MLUL)

Atlantischer Lachs (LfU)

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