Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft
Im Süden, wo Brandenburgs älteste Landschaft zu finden ist, erstreckt sich der Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft. In weitem Bogen umfasst die "Schwarze Elster" den Naturpark im Süden und Westen. Die nördliche Grenze bilden Doberlug-Kirchhain und Finsterwalde, die als Gerberstadt und Sängerstadt auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt sind. Im Osten reicht der Naturpark bis an die Stadt Lauchhammer, in der die Eisengießerei seit Jahrhunderten zu Hause ist.
Durch das "Schürfen nach dem Schwarzen Gold" wurden in den letzten hundert Jahren Kulturlandschaften von teilweise bizarrem Aussehen geschaffen. An vielen Orten entstanden wertvolle Lebensräume für spezialisierte Tier- und Pflanzenarten. In den Bereichen, wo Tagebaurestgewässer saniert wurden, findet der Besucher heute reizvolle Naherholungsgebiete.
"Kernstück" des Naturparks ist das Naturschutzgebiet Forsthaus Prösa mit großen zusammenhängenden Wald- und weiten Heideflächen.
Die Mitarbeiter des Naturparks und die Naturwacht bieten im neu eröffneten Besucher-Informationszentrum in Bad Liebenwerda für naturkundlich Interessierte Führungen an.
