Gottesanbeterin auch im Naturpark

Das bis zu 7,5 Zentimeter große Insekt findet man vor allem in Buschlandschaften und Halbtrockenrasen.  Hier sitzen sie in ihrer namensgebenden Pose, mit angewinkelten, „betenden" Vorderbeinen oder gehen auf Nahrungssuche. Durch langsames Gehen oder Klettern pirscht sich die Gottesanbeterin an ihre Beute heran, meist kleine Insekten, selten auch Wirbeltiere, wie Frösche, Eidechsen oder Mäuse. Ist das Beutetier in Reichweite, wird es mit den großen Facettenaugen fixiert und die beiden dornenbewehrten Fangbeine schnellen auf das Beutetier zu. Der Vorgang des Fangschlags dauert nur 50 bis 60 Millisekunden – das ist etwa sechsmal schneller, als ein Lidschlag des menschlichen Auges.

Gebiet

  • Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft

Meldung vom 02.09.2020