Besuch aus dem hohen Norden

Für eine Woche hat der Naturpark Barnim Besuch aus dem hohen Norden bekommen.

Eisbär Kuno war als Klimabotschafter an vier Grundschulen unterwegs, um Kindern den Wandel des Klimas zu erklären. Unterstützt wurde er dabei von Mona Dellbrügge und Isabel Bätzold vom Institut für angewandtes Stoffstrommanagement der Hochschule Trier.

Die beiden Klimabildungsexpertinnen zeigten den Schülerinnen und Schülern auf anschauliche Weise, welche Ursachen der Klimawandel hat und wie ihm begegnet werden kann.

Im Fokus stand dabei eine spielerisch-praktische Wissensvermittlung: Die Reise an den Nordpol, angelehnt an den Stuhltanz, symbolisierte Kunos schwindenden Lebensraum, die eigene Herstellung von CO2 mit Essig und Backpulver machte den Treiber des Klimawandels erlebbar und das Basteln eines Finger-Solarkochers die Energie der Sonne spürbar.

Darüber hinaus haben die Kinder ganz selbstständig in Themengruppen konkrete Maßnahmen für ein besseres Klima in ihrer unmittelbaren Umgebung erarbeitet und diese in Form eines Briefes als konkrete Wünsche an die Politik formuliert.

Neben dem lokalen Kontext wurde auch die globale Dimension des Klimawandels und dessen Bewältigung vermittelt: In einem Rollenspiel haben die jungen Schülerinnen und Schüler eine Weltklimakonferenz nachgespielt und dabei die Positionen verschiedener, vom Klimawandel besonders betroffener Länder eingenommen. Ihre Aufgabe war es, sich über die Belange ihres jeweiligen Landes zu informieren und dessen Interessen zu vertreten.

Am Ende des Projekttages wurde jede/r Schüler/in vom Eisbären Kuno mit einer Urkunde als Klimabotschafter/in ausgezeichnet.

Organisiert wurden die Projekttage vom Naturpark Barnim im Rahmen des Klimaschutzprojektes ZENAPA. Dabei wird CO2-Neutralität in Großschutzgebieten angestrebt, wobei insbesondere die Vernetzung von Klimaschutz und Biodiversität im Fokus steht.

Gebiet

  • Naturpark Barnim

Meldung vom 17.09.2019