Angehende Natur- und Landschaftsführer

20 Frauen und Männer sind auf dem besten Weg, Zertifizierte Natur- und Landschaftsführer für die Niederlausitzer Naturparke zu werden. Sie haben in Fürstlich Drehna ein 9-tägiges, intensives Ausbildungsprogramm absolviert. Wenn sie erfolgreich ihre Hausarbeit abschließen und die Prüfung im November bestehen, werden sie mit dem bundesweit anerkannten Zertifikat ausgezeichnet.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz verschiedenen Berufen kamen mit unterschiedlichen Erwartungen zum Lehrgang. Während der eine mehr über die heimische Tierwelt erfahren wollte, wünschten sich andere Hintergrundwissen zu den Schutzgebieten. Viele suchten nach Anregungen, wie sie Kindern und Jugendlichen Wissen spannend näherbringen können. Das Ausbildungsprogramm bot von allem etwas.

Die Naturparke Niederlausitzer Heidelandschaft und Niederlausitzer Landrücken hatten die Ausbildung der Natur- und Landschaftsführer ins Leben gerufen und maßgeblich gestaltet. Daher war ein inhaltlicher Schwerpunkt die Natur und Landschaft der Niederlausitz. In Vorträgen und Exkursionen lernten die Teilnehmenden Lebensräume und Arten kennen, setzten sich mit der Entwicklung des Niederlausitzer Naturraums durch Besiedlung und Landnutzung – historisch und aktuell – auseinander.

Weitere Schwerpunkte waren Kommunikation und Didaktik. Hier lernten und übten die Teilnehmenden Möglichkeiten und Methoden, um Natur- und Naturschutzaspekte zu vermitteln, Natur- und Kulturphänomene zu interpretieren und qualitativ hochwertige Führungen zu entwickeln. Marketing und Haftungsfragen sowie die Rolle als Botschafter der Naturparke rundeten die Kurswoche ab.

Mit der Ausbildung zum Natur- und Landschaftsführer erhalten die Teilnehmer das Rüstzeug, um Kinder, Jugendliche oder Erwachsene, Touristen oder Einheimische für die heimische Natur zu begeistern und über das Anliegen der Naturlandschaften zu informieren – ob als Tour-Guide, im Berufsleben oder im privaten Umfeld.

 

Gebiet

  • Naturpark Niederlausitzer Landrücken
  • Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft

Meldung vom 27.10.2021