Dorfanger von Gräbendorf

Die Bundesstraße B 246 zwischen Pätz und Prieros mit ihrem begleitenden Radweg führt durch kleine Ort Gräbendorf südlich von Königs Wusterhausen. Der Ortsname stammt vom slawischen "grabin" ab und bezieht sich auf die Weißbuche. Die Niederung war früher Weißbuchen-Land. Es lohnt sich, das Auto im Ort zu stoppen, oder vom Rad zu steigen, und ein paar Schritte über die angerartige Ortsmitte zu gehen. 

Die Dorfkirche ist umrahmt von alten Ulmen und von einer schönen Feldsteinmauer umfriedet.  An der Außenseite der Kirche befindet sich, eingelassen in das Mauerwerk, ein Grabstein des 1662 gestorbenen Erbherrn Andreas Ideler. Zwei Denkmäler erinnern an die gefallenen der beiden Weltkriege, das sowjetische Ehrenmal für die Gefallenen aus dem April 1945 steht unter Denkmalschutz. Am kleinen Dorfteich steht eine uralte Robinie. 

Ein paar Schritte weiter entfernt ist die Bäckerei Schüren. Auf dem Schornstein gibt es ein Storchennest, welches jedes Jahr besetzt ist. Eine Tafel listet die Bruterfolge von Adebar auf. In der Offenlandschaft des "Pätzer Plans" mit seinen ökologisch bewirtschafteten Wiesen und Felden finden die Störche noch genügend Nahrung für die Jungenaufzucht. 

Südlich von Gräbendorf, am Rand des Waldgebiets Dubrow,  befindet sich das Haus des Waldes

Gräbendorf

Gräbendorf in der Wikipedia

Haus des Waldes

Adresse

15741 Gräbendorf

Gebiet

  • Naturpark Dahme-Heideseen

Kategorien

  • Orte