Die Qual der Wahl – Jurybereisung zum neuen Wettbewerb „Naturparkprojekt 2017“ - Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung des Naturpark Barnim

Das Kuratorium des Naturparks Barnim hat den Wettbewerb „Naturparkgemeinde des Jahres“ auf eine neue inhaltliche Grundlage gestellt. Um die Vielfalt erfolgreicher Projekte der letzten Jahre in den Kommunen des Naturparks besser zu würdigen, wurde 2017 das „Naturparkprojekt des Jahres“ ausgelobt. Gesucht wurden abgeschlossene Projekte, die mit ihren Inhalten einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des Naturparks Barnim leisten.

Diese Projekte können aus allen Themenfeldern der nachhaltigen Regionalentwicklung stammen wie z.B.: Beiträge zum Biotop- und Artenschutz in und außerhalb von Kommunen, Entwicklung nachhaltiger touristischer Angebote, Kooperationsprojekte, Umweltbildungsangebote, Sport und Natur, Erhalt und Entwicklung von Denkmälern, regionaltypisches Bauen, regionale Produkte und ihre Vermarktung, Freiraumschutz und Entwicklung, Biotopverbund und und und.

Am Wettbewerb konnten sich Städte, Gemeinden, Ortsteile, Vereine, Institutionen, Firmen und Einzelpersonen mit Projekten die innerhalb des Naturparks Barnim liegen beteiligen. Wichtig hierbei war nur die Einhaltung der Bewerbungskriterien. Also das Projekt musste abgeschlossen sein und eine langfristige Wirkung entfalten. Darüber hinaus sollen die Inhalte des Vorhabens einen Beitrag zur Umsetzung der Ziele des Naturparks Barnim leisten.

Bis zum Einsendeschluss, dem 3. Juni 2017, gingen 4 Bewerbungen in der Naturparkverwaltung ein und am 4. Juli war es dann endlich soweit. Die Wettbewerbsjury nahm die eingereichten Vorhaben gründlich unter die Lupe. Zuerst besuchte die Jury die Bürgerstiftung Barnim-Uckermark in Wandlitz. Diese bewarb sich mit einem Renaturierungsvorhaben am Liepnitzsee. Anschließend wurde ein altes Trafohäuschen besichtigt. Hier hatte sich die Gemeinde Wandlitz mit einem neuen „Wohnungsbauprogramm“ für Fledermäuse beworben. Nach der Begutachtung der neuen „Immobilie“ ging es zur dritten Station, der gemeinnützigen Projektwerkstatt „Schöpfwerk“ in Eberswalde. Unter dem Motto: „Selbst machen statt machen lassen und reparieren statt wegwerfen“ bewarb sich der Hebwerk e V. u. a. mit einem Tausch- Leih- und Schenkeladen/ Zwischenraum E69 und einem Repair Café. Zu guter Letzt ging es dann ins Landschaftsschutzgebiet „Eichwerder Moorwiesen“. Gemeinsam mit der Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg hatte sich die Gemeinde Glienicke/Nordbahn mit einem Wandersteg entlang der Eichwerder Moorwiesen in Glienicke beworben.

Alle 4 Bewerber haben die Jury ordentlich beeindruckt. Doch am Ende kann es nur einen Gewinner geben. Wer an diesem Tag „das Rennen“ gemacht hat, wird die Jury am 24. September beim Naturpark- und Erntefest in Wandlitz bekanntgeben.

Da wir gerade davon sprechen! Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen. Das Siegervorhaben erhält eine Ehrenplakette, den Wanderpokal des Kuratoriums und ein Preisgeld von 1000 Euro, die der Landkreis Barnim beisteuert. Darüber hinaus werden alle 4 Projekte öffentlich gewürdigt und im Naturparkmagazin deutschlandweit vorgestellt. Wer sich im Detail für die Bewerbungen interessiert, hat die Möglichkeit unter Wettbewerb/Naturparkprojekt 2017 mehr zu erfahren.

Gebiet

  • Naturpark Barnim