Auerhuhn-Projekt geht weiter

Das vierköpfige Team besteht aus Dr. Alexander Zimmermann (Projektleitung), Kerstin Weber (Projektassistenz), Frank Raden (Experte für Telemetrie und Auerhuhnbeobachtung) und Michel Springer (Lebensraummanagement). Aufbauend auf dem erfolgreich durchgeführten Pilotprojekt zur Wiederansiedlung des Auerhuhns in der Niederlausitz werden bis 2020 weiterhin kontinuierlich Tiere in Schweden gefangen. Sie werden in geeigneten Gebieten der Naturparke Niederlausitzer Heidelandschaft und Niederlausitzer Landrücken ausgesetzt. Zielstellung ist die Etablierung eines sich selbst tragenden Bestandes. Dazu erfolgen in den kommenden Jahren gezielte Beobachtungen der ausgesetzten Tiere. Durch Genanalysen, z.B. von gefundenen Federn, können Rückschlüssen auf die Vermehrung und Ausbreitung gewonnen werden. Ein gezieltes Prädatorenmanagement soll die Ausbreitung der Tiere so lange unterstützen, bis eine stabile Population erreicht ist. Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet, so dass ähnliche Wildtierprojekte auf den gewonnenen Erfahrungen aufbauen können.

Gefördert wird das Projekt durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) und das Land Brandenburg

Gebiet

  • Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft
  • Naturpark Niederlausitzer Landrücken

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